Schauglas für einen Lebensmittelbehälter
Hygieneanforderungen, CIP-Spülung und Werkstoffe mit Produktkontakt.
In Lebensmittelbehältern darf das Fenster keine Totzonen schaffen und muss regelmäßige Spülung und Sterilisation aushalten.
Produktberührende Werkstoffe wählt man nach Produkt und Behandlungsmodi; Werkstoffdokumente sind oft Pflicht.
Typische Bedingungen
- geringer Druck, häufige thermische Spülzyklen;
- CIP/SIP mit alkalischen und sauren Stufen;
- Anforderungen an Oberflächengüte und Sauberkeit;
- Fett- und Eiweißprodukte — verschiedene Dichtungsbeständigkeit.
Welche Sicht erforderlich ist
Stand-, Schaum- und Spülpulskontrolle. Meist genügt ein rundes Fenster mit Beleuchtung; ein Langfenster passt zu Behältern mit Stand entlang der Achse.
Grenzen
- Dichtungen für Produkt und CIP-Mittel (siehe Dichtungsartikel);
- Konstruktion ohne Ritzen, in denen Produkt stehen bleibt;
- Dokumente für produktberührende Werkstoffe.
Fragen an den Behälterplaner
- welcher CIP/SIP-Modus ist vorgesehen (Konzentrationen, Temperaturen)?
- welche hygienischen Werkstoffzertifikate sind erforderlich?
- werden Beleuchtung und Wischer benötigt?
Welche Klassen zu betrachten sind
Flansch-Armaturen vom Typ DIN 28121 sind wartungs- und spülfreundlich; die endgültige hygienische Ausführung bestätigt der Armaturenhersteller.