Verfahrensspülung und Hygieneanforderungen

Wie CIP/SIP-Modi Glas, Dichtungen und Armaturenbauart beeinflussen.

Technische Prüfung: 2026-11-04

CIP/SIP bedeutet regelmäßige Temperaturzyklen und aggressive Medien: Lauge, Säure, Dampf. Für die Armatur ist das eine Prüfung der Paketwerkstoffe und der Konstruktion.

Die Spülung beeinflusst die Wahl von Dichtungen, Glas und Gehäuseausführung; Werkstoffdokumente werden oft gesondert gefordert.

Typische Spülbedingungen

  • Zyklen: Lauge → Spülung → Säure → Spülung;
  • Temperaturspitzen beim Dämpfen;
  • kurzzeitige, aber regelmäßige Belastungen;
  • Anforderung: keine Totzonen.

Sicht während der Spülung

Der Bediener profitiert davon, Spülpulse und Entleerung zu sehen. Das Fenster muss im Schaum des Spülmittels transparent bleiben — manchmal genügt ein zweites Fenster über der Schaumzone.

Grenzen

  • Dichtungsbeständigkeit gegenüber der Medienfolge (nicht gegen jedes einzeln);
  • Temperaturzyklen als gesonderter Alterungsfaktor;
  • hygienische Bauart: keine Ritzen und Taschen.

Fragen an den Behälterplaner

  • welche Folge und Konzentrationen der Spülmittel werden verwendet?
  • welche Temperaturen und Zyklusdauern?
  • welche Werkstoffdokumente sind erforderlich?

Welche Klassen zu betrachten sind

Armaturen mit bestätigter Spüleeignung: runde DIN 28120/28121 in hygienischen Ausführungen; Paketwerkstoffe nach dem Spülzyklus.