Verfahrensspülung und Hygieneanforderungen
Wie CIP/SIP-Modi Glas, Dichtungen und Armaturenbauart beeinflussen.
CIP/SIP bedeutet regelmäßige Temperaturzyklen und aggressive Medien: Lauge, Säure, Dampf. Für die Armatur ist das eine Prüfung der Paketwerkstoffe und der Konstruktion.
Die Spülung beeinflusst die Wahl von Dichtungen, Glas und Gehäuseausführung; Werkstoffdokumente werden oft gesondert gefordert.
Typische Spülbedingungen
- Zyklen: Lauge → Spülung → Säure → Spülung;
- Temperaturspitzen beim Dämpfen;
- kurzzeitige, aber regelmäßige Belastungen;
- Anforderung: keine Totzonen.
Sicht während der Spülung
Der Bediener profitiert davon, Spülpulse und Entleerung zu sehen. Das Fenster muss im Schaum des Spülmittels transparent bleiben — manchmal genügt ein zweites Fenster über der Schaumzone.
Grenzen
- Dichtungsbeständigkeit gegenüber der Medienfolge (nicht gegen jedes einzeln);
- Temperaturzyklen als gesonderter Alterungsfaktor;
- hygienische Bauart: keine Ritzen und Taschen.
Fragen an den Behälterplaner
- welche Folge und Konzentrationen der Spülmittel werden verwendet?
- welche Temperaturen und Zyklusdauern?
- welche Werkstoffdokumente sind erforderlich?
Welche Klassen zu betrachten sind
Armaturen mit bestätigter Spüleeignung: runde DIN 28120/28121 in hygienischen Ausführungen; Paketwerkstoffe nach dem Spülzyklus.