Schauglas für einen Chemiereaktor

Beobachtung von Reaktion, Schaum und Mediumfarbe in einem Mantelbehälter unter Druck.

Technische Prüfung: 2026-11-04

Ein Reaktor ist ein klassischer Ort für ein Schauglas: Der Bediener muss den Reaktionsverlauf, Schaum, Farbe und den Moment der Kristallisation oder Phasentrennung sehen.

Das Fenster arbeitet bei Manteldruck und -temperatur, oft in aggressivem Medium und mit Spülung — das bestimmt die Armaturenklasse und die Werkstoffe des Pakets.

Typische Prozessbedingungen

  • Überdruck und Vakuum in verschiedenen Modi;
  • Betriebstemperaturen mit Spitzen beim Dämpfen;
  • aggressive Medien und Lösungsmittel;
  • Rühren mit Schaumbildung.

Welche Sicht erforderlich ist

Meist genügen ein oder zwei runde DN 80–DN 150 Fenster mit Beleuchtung: Licht ist in trüben Medien kritisch. Schaum ist bei größerem freiem Durchmesser besser sichtbar.

Grenzen und Prüfungen

  • mediumseitige Dichtung nach der Chemie des Mediums, Entlastungsdichtung nach Temperaturzyklen;
  • Temperaturschock beim Einfüllen einer kalten Komponente;
  • Vakuummodi erfordern gesonderte Bestätigung;
  • Wischer bei polymerisierenden Medien.

Fragen an den Behälterplaner

  • welche Druck- und Temperaturmodi vertragen Mantel und Körper?
  • tritt Vakuum im Prozess auf und wie tief?
  • welche Dokumente sind für Armatur und Glas erforderlich?
  • wo sitzen die Fenster gegenüber Rührwerk und Einspritzpunkten?

Welche Klassen zu betrachten sind

Für Einschweißmontage — Bauarten vom Typ DIN 28120; für vorhandene Flansche — DIN 28121 mit Kompatibilitätsprüfung. Die endgültige Ausführung bestätigt der Hersteller mit vollständigen Daten.